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Der Film "8,50 m² Leben"

Dokumentarfilm, 56 Minuten Dauer, Stereo

 

Inhaltsangabe:

"8,50 m² Leben" ist ein dokumentarischer Film über Menschen, die in der JVA Ebrach in einem Einzelhaftraum von 8,50 m² Fläche leben.

Es stellen sich die Fragen: Wie ist es möglich, auf solch einer kleinen Fläche leben zu können ... Wie arrangiert man sich mit den Haftbedingungen, unter Umständen 20 Stunden am Tag weggesperrt zu sein in einem Raum, der innen keine Türklinke noch ein Türschloss hat? Wie verändert das einen Menschen, sein Leben, seine Psyche?

Der Film geht diesen Fragen nach, hält die Fragen und Antworten in Bildern fest.

 

Produktionsdauer:

Dezember 2013 bis Juli 2014

 

Idee und Konzept:

Alexander Titz

 

Musik:

Engelbert Platz

 

Kamera, Ton und Mischung:

Elmar Leicht

 

Regie, Kamera, Montage und Produzent:

Alexander Titz

 

 

Filmplakat 8,50 m² Leben

 

 

 Der Film:

 

 

 

"8,50 m² Leben" auf Vimeo (größerer Bildschirm)

 

So urteilt die Lokalpresse:

"Anschauen! ... "8,5 m²" ist schwere Kost ... Genauso nüchtern und aufs Wesentliche reduziert wie der Titel, so kommt der ganze Film daher: Nichts Verfälschendes, rein puristisch ... "8,5 m²", Knastalltag zwischen Vorgaben und Vorschriften. Aus der Sicht der Betroffenen. Ungeschminkt, ungefiltert, bewegend ... Eindringliche Einstellungen, bewegende Antworten. Die Essenz des Gefängnis- alltages ... Wäre gut, wenn es diese 57 Minuten ja vielleicht sogar ins öffentlich Rechtliche schaffen würden ..."                                 Fränkischer Tag vom 30.7.2014

 

 

" ... "Draußen" sei Gefängnis auf Gewalt reduziert, meint der Pfarrer. Sein Film zeigt eine andere Seite vom Leben "drinnen": Scheinwerferlicht auch nachts, Fenster, die sich nicht abdunkeln lassen; eine Toilette neben der Tür, nicht immer wird angeklopft; die Langeweile, das Warten. Der Film kennt keinen Sprecher, auch die Fragen des Interviewers sind nicht zu hören. Die Aussagen der Gefangenen bleiben stehen neben den Aussagen der Beamten ... Titz zeigt Gefängnis mit seinen Widersprüchen ..."                                               Sonntagsblatt vom 7.9.2014

 

 

8,50 m² Leben "ist in seiner Einfachheit ein betroffen machender dokumentarischer Film ... Der filmende Pfarrer entführt 56 Minuten und 39 Sekunden lang in eine buchstäblich verschlossene Welt ... Unterbrochen werden die Interviews nur von den mit gefangen nehmender Musik untermalten Bildsequenzen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn so erfüllt der Film auf seine Weise seinen Zweck, er macht betroffen, weckt Emotionen und zeigt oft ganz banale Missstände bei den Haftbedingungen auf ..."                                                     Mainpost vom 13.11.2014

 

 

"In 57 beeindruckenden Minuten zeigt der ... Filmemacher ..., was es bedeutet, eingeschlossen zu sein ... Titz´ Beitrag zeigt, welche Fragen für die Gefangenen wesentlich sind, welche Ängste und Sorgen sie haben, wie sie den Freiheitsentzug empfinden, wie sie mit den Strukturen der Haftanstalt zurechtkommen."

Heinrichsblatt vom 16.11.2014

 


Radiobeitrag:

 

 

  Alle Rechte verbleiben bei der

  Evang. Funk-Agentur.

 

 

 


 

"Noch nie hat ein Film den Alltag hinter Gittern so persönlich und realitätsnah ab- gebildet."

www.strafakte.de/strafvollzug

 


 

"8,50 m² Leben" wurde am 2.11.14 im Lichtspiel Kino in Bamberg aufgeführt, siehe hier.


 

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